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Herbstzauber

  • Autorenbild: Umweltfreundlich News
    Umweltfreundlich News
  • 24. Okt. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Auch bei uns zuhause fängt der Herbst an, sich bemerkbar zu machen. Die Blätter verändern ihre Farbe und sie fallen nach und nach hinunter.

Doch warum verändern die Blätter überhaupt ihre Farbe?

Die Bäume merken, dass die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden. Weniger Licht bedeutet: Der Baum fährt die Photosynthese zurück – der Vorgang, bei dem er das Kohlendioxid der Luft und Wasser in Traubenzucker und Sauerstoff umwandelt. Der Baum baut das Chlorophyll ab und lagert es für den "Nachwuchs" (die neuen Blätter, die im Frühjahr wachsen) bis zum nächsten Frühling in den Wurzeln, Ästen und im Stamm ein. Der Effekt: Nun kommen die gelben, roten und orangefarbenen Pigmente zum Vorschein.

Diese Farbstoffe stecken in den Blättern, wurden bislang aber vom Chlorophyll verdeckt: Sie tragen die komplizierten Namen Carotinoide und Xantophylle. Außerdem bildet der Baum nun auch Anthozyane – die die Blätter auf ihre alten Tage rot leuchten lassen. Bis diese schließlich zu Boden segeln.

Und warum fallen die Blätter irgendwann auf den Boden? Da über die Blätter der Laubbäume ständig Wasser verdunstet, müssen Bäume viel trinken. Im Winter ist das Wasser im Boden aber meist gefroren und deshalb für die Pflanzen nicht verfügbar. Was machen also die Bäume? Sie werfen ihre Blätter rechtzeitig vor dem Winter ab. Im Herbst entzieht der Baum den Blättern alle Nährstoffe und verschließt die Blattstiele. Jetzt sind die Blätter von der Wasserversorgung abgeschnitten. Sie werden bunt, welken und fallen schließlich ab. Im nächsten Frühjahr bildet der Baum neue Blätter.


Hier habe ich ein paar Bäume aus unserer Umgebung fotografiert. Klickt euch doch mal durch die Bilder!














 
 
 

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